Die Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung ist seit 1995 der jüngste Teil des Sozialversicherungssystems und ist eine „Teilkaskoversicherung“.Die Inanspruchnahme von Leistungen setzt die Anerkennung eines Pflegegrades voraus, die nach Prüfung der Pflegebedürftigkeit durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung) festgestellt wird.

Die Leistungen der Pflegeversicherung, die der Pflegedienst erbringt, werden als Sachleistungen bezeichnet. Für die Bereiche Körperpflege, Ernährung, Mobilität, Hauswirtschaft und Betreuung sind Leistungen vordefiniert. Zusätzlich sind durch die Verhinderungspflege (§ 39) und die Entlastungsleistungen (§ 45 b) auch Leistungen zur Begleitung und Betreuung möglich.

Der Gesetzgeber wollte seinerzeit die finanziellen Lasten einer Pflegebedürftigkeit lediglich mildern. Die notwendige Pflege ist in der Regel nicht ohne Leistungen durch Angehörige und andere Pflegepersonen oder einen Eigenanteil zu erreichen. Erforderlichenfalls übernimmt die Stadt München daher diese „aufstockenden Leistungen“ als Hilfe zur Pflege, wenn das eigene Einkommen hierzu nicht ausreicht.

Alle diese Informationen haben wir für Sie hier zusammengefasst:

Grundsätze der Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung wurde 1995 als Pflichtversicherung eingeführt, um das Risiko der Pflegebedürftigkeit sozial abzusichern. Im Sinne eines Zuschusses unterstützt die Pflegeversicherung Pflegebedürftige mit Leistungen zu Hause und in stationären Einrichtungen. Eine vollständige Kostenübernahme war nie geplant und wird auch nicht erreicht, das gilt auch nach 2017.

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Rechtliches zum PVG II

Die Reform der Pflegeversicherung führt ab Januar 2017 zu vielen Veränderungen.

Diese haben wir für Sie an der Stelle zusammengefasst.